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Wir wünschen Ihnen in bester Fribourgissima-Manier ein erfolgreiches Jahr 2011!

Hl. Nikolaus, Fribourg reimt sich für Sie mit...
Mit Amour natürlich! Und mit toujours... Es ist eine Geschichte, die nun schon Jahrhunderte dauert und uns alle mit Freude erfüllt. Ich bin weitaus mehr als der Schutzpatron des Kantonshauptorts, meine Beziehungen reichen sehr viel weiter. Versuchen Sie einen einzigen Freiburger zu finden, dem ich noch nicht begegnet bin!


Der schönste Ort im Kanton Freiburg ist...
Der Balkon der Kathedrale, wenn ich an die Brüstung trete, um zu den unzähligen Personen unter mir zu sprechen. In diesem Augenblick wachsen mir Flügel! Ich liebe aber auch die Kapelle, die mir auf dem Land, am Rand des Vivisbachbezirks, in Granges geweiht ist. Statten Sie ihr einmal einen Besuch ab...


Ein typisch freiburgischer Charakterzug...
Die Grosszügigkeit. Sie ist im Bauernstand verwurzelt und ging glücklicherweise mit der wirtschaftlichen und technologischen Entwicklung des Kantons nicht unter. Als Wahlfreiburger, der aus dem fernen Anatolien kommt, weiss ich, wovon ich rede. Diese Grosszügigkeit muss unbedingt gehegt und gepflegt werden!


Was vermissen Sie am meisten, wenn Sie fern von Freiburg sind?
Den Kontakt mit den Freiburgerinnen und Freiburgern (lacht)! Zum Glück gibt es das Fribourgissima-Netz, dem ich mit meinen Schmutzlis beitreten werde.

Wenn Sie ein Freiburger See wären, dann wären Sie...
Der Greyerzersee. Als ich dieses Jahr nach Freiburg kam, flog ich wieder über ihn hinweg, ein Kleinod in grüner Schatulle. Ich erinnere mich gut, wie das Leben der ganzen Region bei der Inbetriebnahme der Staumauer von Rossens 1948 durch die Flutung tiefgreifend verändert wurde. Doch die durch dieses Stauwerk produzierte Energie dient der gesamten Gemeinschaft, und der See wurde zu einer der schönsten Landschaften der Schweiz. Der Unternehmungsgeist, der Freiburg kennzeichnet, begeistert mich im Übrigen aufs Höchste!

Die historische Freiburger Persönlichkeit, die Sie am meisten beeindruckt...
Sprechen wir von der zeitgenössischen Geschichte, die soeben geschrieben wird: Joseph Deiss beeindruckt mich. Von den Freiburger Schulbänken über den Bundesrat bis zum Präsidium der Vollversammlung der Vereinten Nationen, was für ein Parcours!


Welche Devise würden Sie für den Kanton Freiburg wählen?
«Einer für alle, alle für einen», wie für die Schweiz. Mit vereinten Kräften kann man Wunder vollbringen! Vor allem wenn man sich an dem Ort befindet, den Sie den «Röstigraben» nennen.


Gibt es tatsächlich Senf in dem Chilbisenf?
Hm... (zögert, kratzt sich an seinem weissen Bart). Ich denke ja! Hinzu kommen aber auch Gewürze, wie in den Lebkuchen, die ich auf meinem Umzug durch Freiburg verteile. Ich selber esse nur wenig Chilbisenf, ich muss meinen Cholesterinspiegel niedrig halten. Doch jetzt muss ich weiter... Ein Weihnachts-Apéro mit der hl. Katharina. Frohe Festtage und ein gutes Neues Jahr!

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